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12 Dec

What You Think Is What You Get (WYTIWYG)

  • In Blog, games, Leadership, Scrum Master
WYTIWYG

Eine Achtsamkeitsübung, die uns hilft die Haltung des Nicht-Wissens einzunehmen und zu erkennen, wie schnell wir uns von unserem ersten Eindruck leiten lassen und damit die Chance verpassen, Alternativen zu erforschen und damit vielleicht sogar zu viel besseren Lösungen zu kommen.

In der Achtsamkeitsübung werden die Teilnehmer eingeladen einen Gegenstand mit geschlossenen Augen, sonst aber mit allen Sinnen zu untersuchen. Durch die starke Geruchsfärbung eines Tic-Tac Reisebehälters werden die Teilnehmer dazu verleitet “zu schnell” auf falsche Schlüsse zu kommn und den Gegenstand fuer ein Tic-Tac zu halten – und nicht mehr weiter zu forschen. So entgeht ihnen die richtige Lösung.

Material

  • Tic-Tac Minis pro Teilnehmer eine Packung (erhältlich z.B. hier)
  • Rosinen, Cranberries, Goji Beeren, Nüsse (Achtung vor Allergien!), Schokoladenrosinen o.ä. zum Füllen der Tic-Tac Reisebehälter
WYTIWYG
Tic-Tac Minis, in der Mitte bereits mit Cranberry gefüllt

Vorbereitung

  • Tic-Tac aus Packung nehmen und mit einer Alternative füllen, verdeckt halten
  • Teilnehmer in Halbkreis platzieren lassen, Augen schliessen lassen

Ablauf

  • Achtsamkeitsübung einleiten, Teilnehmer bitten Hand zu öffnen und ganz im Moment zu sein.
  • Behälter ausgeben
  • Anleiten, das erhaltene Etwas zu untersuchen (mit geschlossenen Augen)
  • Dabei alle anderen Sinne zu nutzen (“Wie riecht es, wie fühlt es sich an, was kann man hören? etc.”)
  • Nach einiger Zeit auflösen, das es sich um eine Schachtel handelt, die geöffnet werden kann – und die einen weiteren Gegenstand beinhaltet
  • Jetzt Gegenstand herausnehmen – weiterhin mit geschlossenen Augen
  • Weiter im Moment sein – und neugierig untersuchen, mit allen Sinnen
  • Die Teilnehmer bitten, dabei auch den Geist zu beobachten, wie sich neben der veränderten Wahrnehmung nun auch die Gedanken verändern
  • Nun darf der Gegenstand in den Mund genommen werden (nicht jeder hat dazu genug Vertrauen), zunächst als kleiner Biss, dann auch als Ganzes.
  • Dann mit dem Mund erforschen (wer das will) – noch nicht kauen!
  • Dabei kontinuierlich auch zur Beobachtung der Gedanken einladen (“was verändert sich?”).
  • Weiter im Mund mit der Zunge untersuchen (“wie verändert sich der Geschmack?, die Konsistenz etc.”).
  • Schliesslich kauen. Und dann später auch schlucken, dabei weiter beobachten.
  • Wer mag, kann auch noch dem Geschmack nachspüren (“was bleibt zurück?”)

Reflektion

  • Teilnehmer einladen, Erfahrungen zu teilen.
  • Wie war es festzustellen, wie schnell der Geist eine (scheinbar richtige) Kategorisierung vornimmt? Passiert das im Alltag auch?
  • Dabei NICHT enthüllen, das teilweise andere Gegenstände untersucht wurden – erst zum Schluss, wenn Gruppe das selbst nicht herausfindet nochmal zum Nachdenken in die Gruppe geben.
  • Feststellen, wie einfach doch jeder von seiner Realität als für Alle gültig ausgegangen ist – ohne die Realität des anderen (Rosine, Cranberry, Goji Beere, Haselnuss) zu erfragen.

Erfahrungen der Teilnehmer

  • Erster Impuls (“Aha, Tic-Tac”) – ist falsch, obwohl man sich sicher ist, das doch zu “wissen”.
  • Überraschung, das was anderes im Behälter ist – obwohl doch der Geruch eindeutig ist!
  • Widerstand und Unsicherheit, sich etwas in den Mund zu stecken, was man nicht kennt und das man nicht sieht. (Das ist oft auch abhängig vom Vertrauen zum Anleitenden)

Die Übung und die Beiträge aus der Reflexion können zu einem Austausch über Wahrnehmung, voreilige Schlüsse, Unsicherheit, Neugierde und Vertrauen genutzt werden und damit als abwechslungsreicher, wahrnehmungsfokussierender Einstieg in eine Diskussion über die Haltung des Nichtwissens dienen:

Was wird für uns als Scrum Master, Agile Coaches, Product Owner oder agile Führungspersonen möglich, wenn wir länger in dieser Haltung verweilen ohne voreilige Schlüsse zu ziehen?

Welche Erfahrungen habt ihr mit der Übung gemacht? Lasst es mich unbedingt wissen!

WYTIWYG ist inspiriert durch Eric McCollum’s Übung “Eat just one raisin” veröffentlicht in Nelson (2012), Education and Training in Solution Focused Brief Therapy; Haworth Press, New York


Neugierig auf die anderen Türen?

👉🏻 Alle Tools aus dem Adventskalender in der Übersicht 👈🏻

Tags:achtsamkeitCoachingsimulation
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Marc Kaufmann

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